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Handball: (HSG Herborn/Seelbach)
Handball Frauen Landesliga Mitte. TG Bad Soden : HSG Herborn/Seelbach 17:23 (7:11)

Handball Landesligist Herborn/Seelbach kommt langsam in Schwung. Am Sonntag feierte der Aufsteiger mit 23:17 bei der TG Bad Soden den zweiten Saisonsieg und gab damit die rote Laterne erneut an den TV Wicker ab.
Trainer Hermann Schön musste zwar personell wieder improvisieren und nahm aus der zweiten Mannschaft Kathrin Baumann und Vanessa Ziebarth mit nach Bad Soden, um wenigstens 9 Feldspielerinnen aufbieten zu können. Dies war zwar weniger entscheidend, als die Tatsache, dass die schon oft gezeigte „spielerische Note“ diesmal auch in Tore umgesetzt werden konnte.
Im Vorfeld der Partie beschwor der Herborn/Seelbacher Coach das Glück mit einem blau-weißen Ringel-Shirt, das er nach dem Sieg in Bad Soden nun nach eigenen Angaben bei jedem Spiel tragen will. Auch die Torfrauen Yvonne Hain und Sabine Debus hatten sich etwas spezielles einfallen lassen, traten im Partnerlook auf und liefen sich in Originaltrikots des Bundesligateams der HSG-Wetzlar warm. Seine Mannschaft hatte Hermann Schön an diesem Spieltag auch optimal eingestellt. „Wir wollen mit der nötigen Lockerheit, aber trotzdem mit voller Konzentration hier etwas erreichen.“, spornte Schön seine Truppe in der Kabine an. Dass er dazu das oben erwähntem Ringeshirt präsentierte sorgte schon für die erste Entspannung in der Kabine. Doch trotz allen Frohsinns waren sich die Verantwortlichen und Spielerinnen der HSG schon darüber im klaren, dass die Favoritenrolle natürlich beim Gastgeber lag, der immerhin den fünften Tabellenplatz belegte und im Hinspiel in Herborn mit 14:10 die Oberhand behalten hatte. Doch die Herborn/Seelbacher Spielgemeinschaft nahm die Herausforderung an diesem Spieltag an und war von Beginn an hellwach und mit dem nötigen Spielwitz ausgestattet. Die Gastgeberinnen führten nur zu Beginn der Partie mit 1:0 und 2:1, damit hatte der vermeintliche Favorit dann aber auch das letzte Mal die Nase vorn, denn beim 4:3 lag Herborn/Seelbach erstmals in Führung, was der Gegner zwar im weiteren Verlauf immer wieder ausgleichen konnte, doch Herborn/Seelbach legte immer wieder vor. Erfolg brachte auch die kurze Deckung gegen die hünenhafte Rückraumspielerin der Gastgeberinnen, die fortan im Wechsel von Julia Keiner oder Stefanie Rücker eng gedeckt wurde und so erheblich in ihrem Wirkungskreis eingeschränkt wurde. Vor entscheidend für den weiteren Spielverlauf war aber zunächst die Schlussphase der ersten Halbzeit, in der sich die HSG langsam absetzen konnte und beim Seitenwechsel mit 11:7 in Führung lag. Diesen Vorsprung „verwaltete“ die HSG, bei der sowohl die Abstimmung in der Abwehr, als auch im Angriff funktionierte. Hinzu kam eine überragende Torfrau Yvonne Hain, die ihr Gehäuse regelrecht vernagelte. Bad Soden wurde von dieser unerwarteten Stärke überrascht und kam auch nach dem Wideranpfiff nicht mehr in Tritt, denn Herborn/Seelbach ließ sich nicht beirren und zeigte eine weiter ansprechende Leistung. Auch eine kurze Deckung gegen Sarina Pankow und zeitweise auch gegen Sabine Mederer brachte nicht den gewünschten Erfolg, denn nun war der Weg für die anderen HSG-Akteurinnen frei, die die nun freien Räume nutzen und erfolgreich abschlossen. Bad Soden’s Trainer beorderte seine Abwehr nun wieder an die 6-Meter Linie, was Herborn/Seelbach jedoch nicht daran hinderte, ein ums andere Mal den Ball im gegnerischen Kasten zu versenken. Auch ließen sich die Herborn/Seelbacherinnen nicht von den weniger sportlichen Äußerungen sowohl vom Bad Sodener Publikum, als auch der gegnerischen Torhüterin (O-Ton: Du Bauer!) beirren, sondern ließen spielerische Taten folgen. Die drohende Niederlage versuchten die Gastgeberinnen aus Bad Soden mit Härte zu verhindern. Dies führte jedoch zu insgesamt neuen Zeitstrafen, was es Herborn/Seelbach (zweimal gelb und eine Zeitstrafe in der ersten Halbzeit) ein wenig leichter machte, den Vorsprung zu halten. Der lag zwar beim 15:12 noch im kritischen Bereich, doch tickte die Uhr diesmal für die Gäste aus dem Dillkreis. Über 18:14 und 20:15 war die Entscheidung praktisch gefallen. Stefanie Rücker erzielte den letzten Treffer für ihr Team in Form eines verwandelten Strafwurfes durch die Hosenträger der Torhüterin von Bad Soden zum 16:23. Bad Soden verkürzte in der Schlusssekunde, ebenfalls durch einen 7-Meter, doch zu diesem Zeitpunkt waren die HSG-Spielerinnen und Trainer Hermann Schön bereits am jubeln. Dieser beorderte sein Team nach Abpfiff noch einmal zusammen und lobte seine Spielerinnen für die an diesem Spieltag wirklich gute Leistung. Zwar ist der Weg bis zu einem gesicherten Tabellenplatz in der Landesliga für die Schön Truppe noch weit, zumal auch Goldstein/Sachsenhausen in Eddersheim gewinnen konnte, doch nach einer zweiwöchigen Faschingspause kann sich die HSG Herborn/Seelbach am 04.03. auch im Heimspiel gegen Kriftel berechtigte Siegchancen ausrechnen.
Für die HSG spielten und trafen:
Yvonne Hain und Sabine Debus (Tor), Diana König (1), Bianca Waßmuth (3), Sabine Mederer (4/2), Sarina Pankow (4), Carmen Boczkowski (4/3), Julia Keiner (2), Stefanie Rücker (5/3), Kathrin Baumann, Vanessa Ziebarth


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Autor: sade
Artikel vom 20.02.2006, 12:33 Uhr
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