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Tischtennis: (TTV RE-BAU Gönnern)
Interview mit Gönnerns Nummer 2 Jörg Roßkopf : „Ein Sieg wie gegen Schlager fehlte mir einfach“

Jörg Roßkopf, 3:0 gegen den hohen Favoriten Niederösterreich – dieses Traumergebnis hatte in Gönnern keiner auf der Rechnung. War sich Niederösterreich seiner Sache zu sicher? „Nein, ich glaube, das konnten sie gegen uns nicht sein, weil wir gut gegen die spielen. Das war ein 50:50-Spiel. Wir waren mit viel Selbstvertrauen von der WM zurückgekommen, bei Niederösterreich hatten alle drei in Shanghai schlecht gespielt. Das haben wir genau gewusst. Außerdem war uns klar, dass von den Spielsystemen die Möglichkeit schon da war zu gewinnen. Timo und ich spielen gut gegen Abwehr und gegen Schlager, Bobo Grujic gut gegen Penholderspieler wie Ryu Seung Min. Aber ein 3:0 war nach der Aufstellung nicht so denkbar.“ Trainer, Manager – in Gönnern warnen alle davor, schon an das Finale gegen Charleroi zu denken. Wie groß ist die Gefahr, dass Niederösterreich den Spieß noch umdrehen kann? „Wir wissen ganz genau, dass wir auch 0:3 verlieren können. Deshalb müssen wir aufpassen, dass wir direkt das erste Spiel gewinnen. Letztes Jahr haben wir auswärts mit 0:2 zurückgelegen, da war Niederösterreich nicht weit von einem 3:0 entfernt, auch wenn wir am Ende noch 3:2 gewonnen haben.“ Wäre mit einem Finaleinzug die verkorkste Bundesliga-Saison für Gönnern vergessen? „Wir waren im Pokal-Finale, haben in der Bundesliga aber wirklich sehr schlecht gespielt. Ein gutes Match in der Champions League macht so etwas nicht wett. Für den Verein ist es wichtiger, ins Champions League-Finale zu kommen, aber wir hätten auch beides schaffen können. Ich wäre gerne auch in die Play-offs gekommen. Aber wir haben eine viel stärkere Dreier-Mannschaft. Vielleicht bessert sich das im nächsten Jahr, wenn sich die jungen Spieler gut entwickeln.“ Sie haben nach dem EM-Desaster mit der deutschen Mannschaft viel Kritik einstecken müssen. War der Sieg gegen Ex-Weltmeister Schlager so etwas wie eine Befreiung?
Jörg Roßkopf, 3:0 gegen den hohen Favoriten Niederösterreich – dieses Traumergebnis hatte in Gönnern keiner auf der Rechnung. War sich Niederösterreich seiner Sache zu sicher? „Nein, ich glaube, das konnten sie gegen uns nicht sein, weil wir gut gegen die spielen. Das war ein 50:50-Spiel. Wir waren mit viel Selbstvertrauen von der WM zurückgekommen, bei Niederösterreich hatten alle drei in Shanghai schlecht gespielt. Das haben wir genau gewusst. Außerdem war uns klar, dass von den Spielsystemen die Möglichkeit schon da war zu gewinnen. Timo und ich spielen gut gegen Abwehr und gegen Schlager, Bobo Grujic gut gegen Penholderspieler wie Ryu Seung Min. Aber ein 3:0 war nach der Aufstellung nicht so denkbar.“ Trainer, Manager – in Gönnern warnen alle davor, schon an das Finale gegen Charleroi zu denken. Wie groß ist die Gefahr, dass Niederösterreich den Spieß noch umdrehen kann? „Wir wissen ganz genau, dass wir auch 0:3 verlieren können. Deshalb müssen wir aufpassen, dass wir direkt das erste Spiel gewinnen. Letztes Jahr haben wir auswärts mit 0:2 zurückgelegen, da war Niederösterreich nicht weit von einem 3:0 entfernt, auch wenn wir am Ende noch 3:2 gewonnen haben.“ Wäre mit einem Finaleinzug die verkorkste Bundesliga-Saison für Gönnern vergessen? „Wir waren im Pokal-Finale, haben in der Bundesliga aber wirklich sehr schlecht gespielt. Ein gutes Match in der Champions League macht so etwas nicht wett. Für den Verein ist es wichtiger, ins Champions League-Finale zu kommen, aber wir hätten auch beides schaffen können. Ich wäre gerne auch in die Play-offs gekommen. Aber wir haben eine viel stärkere Dreier-Mannschaft. Vielleicht bessert sich das im nächsten Jahr, wenn sich die jungen Spieler gut entwickeln.“ Sie haben nach dem EM-Desaster mit der deutschen Mannschaft viel Kritik einstecken müssen. War der Sieg gegen Ex-Weltmeister Schlager so etwas wie eine Befreiung?


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 19.05.2005, 12:02 Uhr
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